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20 Juli 2026Eine der häufigsten Fragen bei der Planung einer Brustvergrößerung ist die Wahl des Implantats. Das richtige Implantat passt nicht nur zum gewünschten Erscheinungsbild, sondern auch zu den Maßen des Brustkorbs, zum vorhandenen Brustgewebe und zur Hautbeschaffenheit. Die Implantatwahl ist daher eine individuelle Entscheidung, die durch die Kombination der bei der Untersuchung erhobenen Messwerte mit den Erwartungen der Patientin bestimmt wird. In diesem Beitrag betrachten wir zu Informationszwecken die drei wichtigsten Parameter der Implantatwahl: Größe, Form und Projektion.
Wie wird die Größe (das Volumen) bestimmt?
Das Implantatvolumen wird in Millilitern (cc) angegeben. Die Frage „wie viel cc“ hat für sich genommen jedoch wenig Bedeutung; dasselbe Volumen wirkt bei unterschiedlichen Brustkorbbreiten sehr verschieden. Bei der Bestimmung der Größe werden die Breite der Brustwand, die Menge des vorhandenen Brustgewebes und die Hautelastizität berücksichtigt. Ein Implantat, das größer ist, als der Brustkorb aufnehmen kann, kann weniger natürlich wirken und mit der Zeit Druck auf das Gewebe ausüben. Das Ziel ist daher nicht „so groß wie möglich“, sondern ein ausgewogenes, zur Anatomie passendes Volumen.
Form: rund oder tropfenförmig?
Implantate gibt es in zwei grundlegenden Formen:
- Runde Implantate: Sorgen für ein volleres Erscheinungsbild im oberen Pol und schaffen in der Regel ein ausgeprägteres Dekolleté.
- Anatomische (tropfenförmige) Implantate: Ahmen die Neigung der natürlichen Brust nach und geben oben weniger, unten mehr Fülle.
Welche Form geeignet ist, hängt vom gewünschten Aussehen, der vorhandenen Gewebemenge und der Hautbeschaffenheit ab. Beide Optionen haben ihre eigenen Vorteile, und es gibt keine einzelne „bessere“ Form; entscheidend ist die zur Person passende Wahl.
Projektion: Vorwölbung nach vorn
Die Projektion gibt an, wie weit das Implantat von der Brustwand nach vorn ragt, und ist in Optionen wie niedrig, mittel und hoch erhältlich. Bei einer Patientin mit schmalem Brustkorb lässt sich das gewünschte Volumen mit einem Implantat hoher Projektion erreichen, während bei breitem Brustkorb eine geringere Projektion natürlicher wirken kann. Die Projektion ist ein Parameter, der zusammen mit Größe und Form betrachtet werden muss.
Auch die Platzierungsebene beeinflusst die Wahl
Ob das Implantat unter den Muskel oder unter das Gewebe gesetzt wird, beeinflusst ebenfalls das Erscheinungsbild und die Implantatwahl. Bei Patientinnen mit ausreichender Gewebedeckung können andere Ansätze bevorzugt werden als bei dünner Haut oder wenig Gewebe. Alle diese Entscheidungen werden nach Untersuchung und Messungen gemeinsam geplant.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel cc ist für mich richtig?
Es gibt kein einzelnes „richtiges cc“; das passende Volumen wird bei der Untersuchung anhand Ihrer Brustkorbmaße, Ihres Gewebes und Ihrer Erwartungen bestimmt. Derselbe cc-Wert wirkt bei verschiedenen Menschen unterschiedlich.
Wirken tropfenförmige Implantate immer natürlicher?
Obwohl tropfenförmige Implantate die natürliche Neigung nachahmen, garantieren sie nicht bei jeder Patientin ein „natürlicheres“ Ergebnis. Die Natürlichkeit hängt davon ab, wie gut das Implantat zur Anatomie passt, nicht allein von der Form.
Legen wir die Implantatwahl vor der Operation fest?
Größe, Form und Projektion werden mit Messungen bei der Untersuchung geplant; in einigen Fällen erfolgt eine abschließende Beurteilung während der Operation mit Probeimplantaten.
Ausführliche Informationen zur Brustvergrößerung und zu Implantatoptionen finden Sie auf unserer Brustvergrößerungs-Seite; für eine individuelle Beurteilung vereinbaren Sie einen Termin über unsere Kontaktseite.
Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information; für Diagnose und Behandlung ist eine ärztliche Untersuchung erforderlich. Passende Wahl und Ergebnisse sind individuell verschieden.



