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26 September 2026
Was ist eine Kapselfibrose? Verhärtung um das Brustimplantat
26 September 2026Frauen, die eine Brustvergrößerung erwägen oder bereits Implantate haben, fragen häufig, wie sich dies auf die regelmäßige Brustkrebsvorsorge auswirkt. Brustimplantate verhindern die Vorsorge nicht, doch bei Planung und Durchführung gibt es einige Besonderheiten. In diesem Beitrag behandeln wir das Thema allgemein.
Verhindern Implantate die Vorsorge?
Auch Frauen mit Implantaten sollten die für ihr Alter und Risiko passende Brustuntersuchung fortsetzen. Ein Implantat kann die Darstellung eines Teils des Brustgewebes in der Mammographie erschweren; deshalb nutzen radiologische Einrichtungen spezielle Techniken für Menschen mit Implantaten. Der Vorsorgeplan richtet sich nach Alter, Familiengeschichte und persönlichen Risikofaktoren und wird mit der für Ihre Brustgesundheit zuständigen Ärztin oder dem Arzt festgelegt.
Worauf bei der Mammographie achten?
- Vorher Bescheid geben: Weisen Sie bei der Terminvereinbarung und vor der Aufnahme immer auf Ihre Implantate hin, damit die Untersuchung entsprechend geplant wird.
- Spezielle Aufnahmetechniken: Zusätzlich zu den Standardaufnahmen können Positionen verwendet werden, bei denen das Implantat zurückgeschoben und das Brustgewebe nach vorne gezogen wird.
- Kommunikation zur Kompression: Teilen Sie dem Personal Beschwerden während der Aufnahme mit.
- Implantatdaten: Der Implantatpass oder Operationsunterlagen können der Radiologin oder dem Radiologen helfen.
Die Rolle von Ultraschall und MRT
Der Brustultraschall wird besonders in jüngerem Alter und bei dichtem Brustgewebe häufig ergänzend eingesetzt und kann bei der Beurteilung des Gewebes um das Implantat helfen. Die Brust-MRT ist ein detailliertes Verfahren, mit dem sowohl das Brustgewebe als auch die Unversehrtheit des Implantats beurteilt werden können. Welches Verfahren in welchen Abständen nötig ist, entscheidet die Ärztin oder der Arzt individuell.
Untersuchung vor der Operation
Vor einer geplanten Brustvergrößerung kann je nach Alter und Risiko eine Bildgebung der Brust angefordert werden. Sie dokumentiert den Ausgangsbefund und unterstützt eine sichere Planung. Zudem wird empfohlen, die Selbstuntersuchung beizubehalten und neu bemerkte Veränderungen der Brust zeitnah ärztlich abklären zu lassen.
Häufig gestellte Fragen
Kann eine Mammographie mein Implantat beschädigen?
Eine Beschädigung des Implantats durch die Kompression ist selten. Wenn Sie Ihre Implantate angeben, wird die Untersuchung mit der passenden Technik durchgeführt.
Reicht bei Implantaten ein Ultraschall statt einer Mammographie?
Das hängt von Alter, Brustgewebe und Risikoprofil ab. Die Verfahren ergänzen sich oft; welche nötig sind, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.
Spielt es eine Rolle, ob das Implantat unter oder über dem Muskel liegt?
Die Lage kann die Bildgebung in gewissem Maß beeinflussen, daher ist es hilfreich, die Operationsdaten an die Radiologie weiterzugeben.
Mehr dazu auf unserer Seite Brustvergrößerung und in unserem Beitrag zur Haltbarkeit von Implantaten; für Fragen nutzen Sie unsere Kontaktseite.
Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information; für Diagnose und Behandlung ist eine ärztliche Untersuchung erforderlich.




